Selbstregulation bei Schwindel
Beschreibung
Schwindel kann tief verunsichern – körperlich und emotional. Viele Betroffene verlieren das Vertrauen in den eigenen Körper, beobachten sich ständig und leben mit der Angst, dass die Symptome jederzeit stärker werden. Genau hier setzt dieses Webinar an. Nicht mit Techniken, die perfekt ausgeführt werden müssen, und nicht mit der Frage, was „kaputt“ ist, sondern mit dem Verständnis dafür, warum dein Nervensystem so reagiert und wie du dich im Alltag selbst regulieren kannst. In diesem Webinar erfährst du, warum funktioneller Schwindel kein Zeichen von Schaden ist, sondern Ausdruck eines überaktivierten Schutzsystems. Du verstehst, warum Schwindel auch im Sitzen oder Liegen auftreten kann und weshalb psychische Symptome wie Angst, innere Unruhe oder Derealisation Folgen sind – nicht die Ursache. Dein Nervensystem arbeitet nicht gegen dich, sondern versucht, Sicherheit herzustellen. Ein zentraler Schwerpunkt ist der Zusammenhang zwischen Angst und Schwindel. Du lernst, warum Angst Schwindel verstärkt, weshalb der Versuch, ruhig zu bleiben oder Kontrolle zu erzwingen, oft das Gegenteil bewirkt, und wie ein sich selbst verstärkender Kreislauf entsteht. Statt diesen zu bekämpfen, geht es darum, ihn durch Orientierung und Regulation zu unterbrechen. Ein weiterer Fokus liegt auf Hypersensibilität und Stress- bzw. Traumaerfahrungen. Viele Menschen mit funktionellem Schwindel reagieren besonders sensibel auf Reize. Hier geht es nicht um Diagnosen, sondern um Verständnis: warum Sensitivität keine Schwäche ist, warum der Körper schneller reagiert als der Verstand und weshalb Selbstmitgefühl ein entscheidender Teil der Regulation ist. Der praktische Schwerpunkt liegt auf alltagstauglichen Mini-Routinen und Orientierungsübungen. Du lernst einfache Wege, deinem Nervensystem Sicherheit zu vermitteln – ohne Überforderung oder Konfrontation. Diese Ansätze helfen besonders bei Schwankschwindel, in öffentlichen Situationen, beim Sitzen, Warten oder Autofahren. Ergänzend geht es um sanfte Dämpfung und vagale Regulation. Du erfährst, wie beruhigende Impulse über Atmung, Stimme, Rhythmus, Druck und Kontakt wirken können – ohne Technikstress und Leistungsdruck – und warum manchmal weniger mehr ist. Zum Abschluss erhältst du eine klare Perspektive: Regulation bedeutet nicht, Symptome sofort loswerden zu müssen. Stabilität kommt vor Veränderung. Symptome leiser, wenn Sicherheit wächst. Live Online: 31. Januar, 10 Uhr
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