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Fibromyalgie und Supplements



Fibromyalgie ist eine Krankheit, die oft von chronischen Schmerzen und zahlreichen Symptomen begleitet wird und trotz intensiver Forschung noch immer ein Mysterium darstellt. Aktuelle Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass das zentrale Nervensystem eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Fibromyalgie spielt. Es scheint, dass eine "Small Fiber Neuropathie" vorliegt, bei der kleine Nervenfasern, welche Schmerzreize weiterleiten, beeinträchtigt sind. Diese Feststellung eröffnet einen tiefgreifenden Einblick in die Pathophysiologie von Fibromyalgie und bietet neue Möglichkeiten für therapeutische Eingriffe. Wir sind einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer effektiven Behandlungsmethode für diese Erkrankung und hoffen, dass wir bald eine Lösung finden werden, um den Betroffenen das Leben mit Fibromyalgie zu erleichtern. Die Erkenntnis, dass das Nervensystem eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Fibromyalgie spielt, ist ein Durchbruch in der Forschung. Endlich haben wir einen Anhaltspunkt dafür gefunden, was die Schmerzen und Beschwerden dieser schwer zu behandelnden Krankheit verursacht. Eine “Small Fiber Neuropathie” bedeutet im Grunde genommen, dass kleine Nervenfasern beeinträchtigt sind. Diese Fasern leiten normalerweise Schmerzreize weiter - wenn sie jedoch nicht richtig funktionieren oder beschädigt sind, können sie falsche Signale an das Gehirn senden und somit chronische Schmerzen auslösen. Diese Erkenntnis hat die Forschung auf dem Gebiet der Fibromyalgie revolutioniert und gibt Hoffnung für zukünftige Behandlungsmöglichkeiten. Denn wenn wir verstehen, dass es sich bei dieser Krankheit um eine Störung im Nervensystem handelt, können wir gezielter nach Wegen suchen, diese zu behandeln. Bisher wurden Patienten mit Fibromyalgie oft mit Schmerzmitteln oder Antidepressiva behandelt - Medikamente also, die lediglich Symptome lindern sollen. Doch nun könnten neue Therapieansätze entwickelt werden, die direkt an den Ursachen der Krankheit ansetzen. Doch nicht nur das: Auch in Bezug auf andere chronische Schmerzerkrankungen könnte diese Erkenntnis bahnbrechend sein. Denn viele dieser Leiden haben ähnliche Mechanismen wie Fibromyalgie und könnten somit ebenfalls von neuen Behandlungsformen profitieren. Insgesamt ist dies ein wichtiger Fortschritt in der medizinischen Forschung - einerseits für alle Betroffenen von fibromyalgischen Beschwerden selbstverständlich aber auch darüber hinausgehend für all jene Menschen weltweit welche unter chronischem Schmerz leiden.

Das ZNS und die Small Fiber Neuropathie bei Fibromyalgie

Doch wie lassen sich die beiden Phänomene miteinander in Verbindung bringen? Es könnte sein, dass die überreizte Reaktion des zentralen Nervensystems auf Schmerzreize schlussendlich zu einer Schädigung der feinen Nervenfasern führt. Aus diesem Grund leiden viele Fibromyalgie-Patienten auch unter Symptomen einer Small Fiber Neuropathie. Die Forschung auf diesem Feld ist noch nicht vollständig abgeschlossen, jedoch gibt es aussichtsreiche Ansätze, um die Verbindung zwischen dem ZNS und der Small Fiber Neuropathie im Zusammenhang mit Fibromyalgie besser zu verstehen. Eine verbesserte Kenntnis dieser Zusammenhänge könnte dazu beitragen, effektivere Behandlungen für diese komplexe Krankheit zu entwickeln und den betroffenen Patienten eine höhere Lebensqualität zu ermöglichen. Ein vielversprechender Ansatz ist die Untersuchung von Biomarkern im Blut, die auf eine Small Fiber Neuropathie hinweisen könnten. Durch diese Methode könnte man frühzeitig erkennen, ob ein Patient an einer solchen Schädigung leidet und gezielt behandeln.


Mechanismus der Small Fiber Neuropathie

Die Small Fiber Neuropathie bei Fibromyalgie könnte durch eine gestörte Regulation von Neurotransmittern wie Glutamat und Substanz P verursacht werden. Glutamat ist ein exzitatorischer Neurotransmitter, der Schmerzsignale im ZNS verstärken kann. Substanz P ist an der Übertragung von Schmerzsignalen beteiligt. Ein Ungleichgewicht dieser Neurotransmitter könnte zu einer gesteigerten Schmerzwahrnehmung beitragen, die bei Fibromyalgie-Patienten beobachtet wird.

Nahrungsergänzungsmittel zur Linderung von Fibromyalgie-Symptomen:


  • Theanin: Theanin, gefunden in grünem Tee, könnte durch seine Fähigkeit zur Modulation der NMDA-Rezeptoren die Überstimulation dieser Rezeptoren reduzieren und somit Schmerzen mildern.

  • Melatonin: Schlafstörungen sind häufig bei Fibromyalgie. Melatonin, ein Schlafhormon, könnte die Schlafqualität verbessern und indirekt Schmerzen lindern.

  • Coenzym Q10: Durch seine antioxidativen Eigenschaften und die Unterstützung der mitochondrialen Funktion kann Coenzym Q10 zur Verringerung von Erschöpfung und zur Förderung der Energie beitragen.

  • Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren können entzündungshemmende Effekte haben und so dazu beitragen, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren.

  • Magnesium: Magnesium kann die gestörte Schmerzverarbeitung positiv beeinflussen, indem es NMDA-Rezeptoren reguliert.

  • Vitamin D: Ein Mangel an Vitamin D ist häufig bei Fibromyalgie. Eine ausreichende Versorgung kann zur Schmerzlinderung und Stimmungsverbesserung beitragen.

  • B-Vitamine: B-Vitamine können Energieproduktion unterstützen und Erschöpfung mindern.

  • Curcumin (aus Kurkuma): Mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften könnte Curcumin die Schmerz- und Entzündungssymptome mildern.

  • Vitamin C: Als Antioxidans kann Vitamin C oxidativen Stress und Entzündungen reduzieren.

  • Eisen: Eisenmangel kann Energiemangel verstärken. Eine ausreichende Versorgung kann die Symptome von Fibromyalgie verbessern.

Wichtig bleibt festzuhalten, dass es in der Therapie natürlich nicht nur auf die Supplements ankommt. Die Therapie von Fibromyalgie ist multifaktoriell und langwierig. Dennoch ist die Ernährung und dazu gehörigen Mikronährstoffe etwas, was jeder Patient für sich selbst in die Hand nehmen kann.


Brauchst du eine persönliche Beratung? Melde dich bei mir unter info@release-fitness.com

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